Apr 18

Das Auftauen in der Mikrowelle

Die Mikrowelle – als fester Bestandteil in modernen Küchen leistet das beliebte Gerät in vielen Haushalten nützliche Dienste. Wo Speisen und Getränke schnellstmöglich erhitzt, erwärmt oder aufgetaut werden sollen, kommt die Mikrowelle zum Einsatz. Doch wo genau liegen die Stärken?

Das Auftauen in der Mikrowelle

Nachdem gefrorene Lebensmittel aus dem Gefrierschrank geholt wurden, benötigen diese eine gewisse Zeit zum vollständigen Auftauen. Nicht immer ist diese Zeit aufzubringen, sodass hier die Mikrowelle eine praktische und zudem zeitsparende Alternative zum gebräuchlichen Weg darstellt. Dazu weisen die meisten Mikrowellen entsprechende Einstellungen vor. Ideal zeigen sich dabei spezielle Auftauprogramme, die den Vorgang so schnell wie möglich umsetzen. Ein Unterschied zum herkömmlichen Programm stellt die niedrigere Wattzahl dar, die für den Auftauprozess benötigt wird. Die Lebensmittel sollten schließlich tauen und nicht garen.

Darüber hinaus präsentiereneinige Mikrowellengeräte besondere Vorteile, da diese in der Lage sind, die Auftauzeit abgestimmt auf ein bestimmtes Lebensmittel zu berechnen. Falls die eigene Mikrowelle nicht über ein Auftauprogramm verfügt, sollte der Vorgang nicht zu schell und somit bei zu hoher Wattzahl umgesetzt werden. Das Behältnis, in dem die Lebensmittel aufgetaut werden, ist zudem zu beachten. Hier eignet sich natürlichMikrowellengeschirr, aber auch ein üblicher Keramikteller kann für den Auftauvorgang verwendet werden.

Die Mikrowelle hilft, Zeit zu sparen

Wenn es einmal wieder schnell gehen muss, weil ein Termin den Nächsten jagt, dann kann die Mikrowelle gut zum Erwärmen von Speisen benutzt werden. So können vorgekochte Gerichte innerhalb von Minuten auf die gewünschte Temperatur erwärmt werden. Gerade in Haushalten mit mehreren Personen, die zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen und verköstigt werden möchten, zeigt sich das Erwärmen von Gerichten in der Mikrowelle als hilfreich. Dabei ist die Zeitersparnis wohl der relevanteste Vorteil.

Zudem führt die schnelle Garzeit dazu, dass das Essen rasch auf dem Tisch steht. Es muss nicht erst darauf gewartet werden, dass sich die Herdplatte auf die gewünschte Temperatur erhitzt. Die Gerichte können auf einem für die Mikrowelle geeignetem Teller gewärmt werden, was das Spülen von Pfannen und Töpfen unnötig macht. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Teller mit einer geeigneten Abdeckung bedacht wird, damit die Mikrowelle von innen möglichst sauber bleibt. (Quelle: http://www.mikrowelle-tests.info)

Mrz 22

Länderspiel: Deutschland vor nächstem Klassiker – In München gegen Italien

Nur zwei Tage Pause hat die deutsche Nationalmannschaft zwischen der 2:3-Niederlage am Samstag in Berlin gegen England und dem nächsten Länderspielklassiker. Schon am Dienstagabend trifft die Elf von Bundestrainer Joachim Löw in der Münchner Allianz Arena auf die Auswahl Italiens. Diese Partie ist zugleich der letzte Test vor der Nominierung eines voraussichtlich erweiterten Kaders für die EM 2016, die für den 17. Mai geplant ist. 14 Tage später muss der DFB der UEFA dann das endgültige Aufgebot mit 23 Akteuren gemeldet haben.

 

Nach der Pleite gegen England und insbesondere der letzten halben Stunde, in der Deutschland eine 0:2-Führung aus der Hand gab und am Ende sogar noch verlor, wäre ein Erfolg gegen Italien nicht unwichtig, damit die Stimmung im Land vor der EURO zuversichtlich bleibt.

 

Probleme in vielen Bereichen

Probleme gibt es im deutschen Team zweieinhalb Monate vor EM-Beginn indes noch einige. Während sich Jonas Hector mit soliden Leistungen auf der linken Abwehrseite festgespielt hat, wurde auch knapp zwei Jahre nach dem Rücktritt von Philipp Lahm kein passender Rechtsverteidiger gefunden. Gegen England durfte wieder einmal Emre Can ran, der sich indes im Mittelfeld deutlich wohler fühlt und denn auch einige Male besonders im Defensivverhalten keine gute Figur abgab.

 

Alles andere als optimal ist zudem, dass mit Jerome Boateng der Abwehrchef und vielleicht derzeit beste Innenverteidiger der Welt noch einige Woche Aufbauarbeit benötigt, um nach seiner im Januar erlittenen Muskelverletzung wieder einsatzfähig zu werden. Und hinter Bastian Schweinsteiger, der sich vergangene Woche erneut einen Innenbandriss im Knie zuzog, ist bei allem an den Tag gelegten Optimismus in Sachen EM ein dickes Fragezeichen zu setzen, was zwar vielleicht sportlich gar nicht so in Gewicht fällt, aber in puncto Hierarchie nicht unwesentlich ist.

 

Immerhin hat Mario Gomez gegen England gezeigt, die Rolle als echter Mittelstürmer durchaus ausfüllen zu können. Damit verfügt Bundestrainer Löw nun doch über einen klassischen zentralen Angreifer, nachdem in der Qualifikation meist Mario Götze oder Thomas Müller als falsche Neun in vorderster Front aufgeboten wurden. Gegen Italien wird nun aber auf jeden Fall Götze beginnen, der anders als beim FC Bayern München Spielpraxis sammeln kann.

 

Deutschland für die Buchmacher Favorit

Italien, das am Donnerstag in einem Testspiel gegen Spanien zu einem 1:1 kam, zählt wahrlich nicht zu den Lieblingsgegnern der deutschen Nationalmannschaft, die mit der Squadra Azzurra einige bittere Erinnerungen verbindet – zuletzt die Niederlagen in den Halbfinals der WM 2006 und der EM 2012.

 

Nichtsdestotrotz sehen die Buchmacher im anstehenden Test die DFB-Elf als Favoriten. Für online Wetten auf einen deutschen Sieg gibt es maximal die von Interwetten angebotene Quote 2,00, während Tipico und Bet365 jeweils mit der 4,20 die beste Quote für Tipps auf Italien im Programm haben. Wer an ein Unentschieden glaubt, ist mit der Quote 3,63 von Pinnacle Sports am besten bedient.

 

Apr 02

Bwin Sportwettenanbieter

Bwin International Ltd wurde im Jahre 1999 gegründet und hat sich seitdem an die Spitze der internationalen Online Casino Industrie  katapultiert. Bis 2006 als „Bet and Win“ bekannt, ist Bwin wohl sicherlich am meisten durch sein Sponsoring von vielen großen Ereignissen, Ligen und Teams angesehen. Bwin ist der offizielle Sponsor von berühmten Fußballvereinen wie Real Madrid, AC Milan, Bayern München, die International Basketball Federation (FIBA) und der MotoGP, um nur ein paar zu nennen.

Wettangebot bei Bwin

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Bwin hat aber auch eine hervorragende Abdeckung von anderen Sportarten und bietet seinen Kunden daher Wettmärkte in über 80 verschiedenen Sportarten. Bwin ist außerdem beliebt in Ländern wie Spanien und Deutschland, weshalb dieser Anbieter auch eine bemerkenswerte Auswahl und Gewinnquoten in Bereichen wie Tennis, Basketball und Formel 1 besitzt.

Einzahlungs- und Auszahlungsmodalitäten von Bwin

Das Wetten bei Bwin umfasst eine gefahrlose und sichere Transaktion von der ersten Einzahlung bis zur letzten Auszahlung. Bwin bietet ebenfalls eine Unterstützung für viele internationale Währungen, darunter EUR, NOK, CHF, HUF, EEK, HRK, PLN, LTL, GBP, SEK, USD, LVL und RUB. Kreditkarten, Moneybookers, NETeller, Banküberweisungen, WebMoney, PayPal und Bonus-Karten sind alle die verfügbaren Einzahlungsmethoden für Kunden bei Bwin. Auszahlungen werden per Kreditkarte, Überweisung, Kalixia, NETeller, Click2Pay, Moneybookers, PayPal, Diners Club Card und Click & Buy abgewickelt. Außerdem werden mit einem schnellen Auszahlungssystem die meisten Einsätze innerhalb von 24 bis 48 Stunden ausgezahlt.

Bwin Bonus

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Apr 02

Videoportale – das neue Geschäftsmodell

Was in den USA bereits ein großes Geschäft ist, kommt in Deutschland kaum voran: ein Online-Abrufportal für TV-Programme möglichst vieler Anbieter. Nachdem die Mediengruppe RTL und ProSiebenSat.1 mit ihrem Joint Venture „Amazonas“ vor dem Bundeskartellamt gescheitert sind, prüfen die Wettbewerbshüter nun das von ARD und ZDF initiierte Projekt „Germany’s Gold“. Auch der Provider Mondia Media will bis zum Jahresende eine senderübergreifende On-Demand-Videoplattform realisieren.

Nach monatelangem Tauziehen haben die Mediengruppe RTL Deutschland und die ProSiebenSat.1 Media AG den Kampf um ein gemeinsames Videoportal aufgegeben. Vertreter beider Sendergruppen gaben bekannt, ihre Unternehmen würden das Urteil des Oberlandesgerichtes Düsseldorf akzeptieren und es nicht mit einer Nichtzulassungsbeschwerde anfechten. Vom Gericht war am 8. August eine Entscheidung des Bundeskartellamtes bestätigt worden, mit der die Bonner Wettbewerbshüter bereits im März 2011 ein gemeinsames, werbefinanziertes Videoportal der Mediengruppe RTL und der ProSiebenSat.1 Media AG gestoppt hatten. Aus Sicht der Kartellwächter hätte das Gemeinschaftsportal „Amazonas“ das „marktbeherrschende Duopol auf dem deutschen TV-Werbemarkt weiter verstärkt“.
Erfolgreiches Vorbild aus den USA

In den USA bietet die Plattform Hulu bereits seit vier Jahren TV-Sendungen der großen TV-Programme auf Abruf (siehe Artikel Internetfernsehen macht Fernsehprogrammen Konkurrenz). An dem Video-on-Demand-Service sind die US-Medienkonzerne News Corporation (Fox), NBC Universal (NBC) und Disney (Network ABC) beteiligt. Diese Unternehmen stellen Filme und TV-Serien aus ihren TV-Programmen als Streaming-Angebote bereit. Vieles bei Hulu ist gratis. Seit knapp zwei Jahren existiert außerdem die kostenpflichtige Plattform Hulu Plus, bei der nicht nur die jeweils zuletzt ausgestrahlten Folgen einer Serie, sondern komplette Staffeln zu sehen sind.

In Deutschland können die Hulu-Angebote aus den USA zurzeit nur mithilfe eines Datenumwegs über amerikanische Server genutzt werden. Dies ermöglicht etwa das kostenlose Software-Modul Cocoon für den Firefox-Browser. Voraussetzung für das Anschauen der Hulu-Videos ist nämlich, dass der Nutzer über eine amerikanische IP-Adresse verfügt. Auch der Dienst Easy-Hide-IP baut eine Verbindung in die USA auf und sorgt somit dafür, dass man mit einer amerikanischen IP-Adresse surfen kann. Dafür werden allerdings 4,95 Dollar pro Monat oder 29,95 Dollar pro Jahr berechnet – und der Service funktioniert nicht für Apple-Computer.

Dez 02

Netzbetreiber speichern Daten

Bei Apples iPhone gehört die Funktion, die per GPS-Chip die Position des jeweiligen Nutzers versendet, unvermeidlich dazu. Damit lässt sich zwar bei einem Verlust das eigene Smartphone schnell wieder aufspüren. Zugleich aber kennt Apple auch jederzeit die Standorte seiner Kunden, verwendet diese Daten jedoch, wie es heißt, nur „zur Verbesserung der eigenen Angebote“. Außer App-Anbietern und Smartphone-Herstellern haben schließlich die Mobilfunk-Netzbetreiber Zugriff auf die Geo- und Verbindungsdaten ihrer Kunden. Ihnen ist über die jeweils verwendete Funkzelle dank der Cell-ID (Zell-Ortung) stets bekannt, wo sich wer aufhält.

Weil moderne Handys kontinuierlich Datenverbindungen aufbauen, lassen sich leicht Bewegungsprofile erstellen, und die Mobilfunkanbieter wissen immer genau, wo sich die Handys und also ihre Kunden befinden. Diese Daten dürfen die vier großen Netzbetreiber in Deutschland gemäß Telekommunikationsgesetz und Datenschutzgesetz maximal ein halbes Jahr speichern. Während die Telekom nach eigenen Angaben seit 1. Juli entsprechende Datensätze bereits nach einer Woche wieder löscht, beträgt der Speicherzeitraum bei Vodafone – offiziell „zu Abrechnungszwecken“ – 210 Tage. Bei E-Plus liegt die entsprechende Frist bei 80 Tagen, und O2 nutzt die komplette erlaubte Zeitspanne von sechs Monaten. Datenschützer vertreten die Ansicht, dass zumindest Angaben über die Cell-ID sofort gelöscht werden müssten, weil sie für die Abrechnung irrelevant seien. Die Bundesnetzagentur hält diese Speicherung „nur bei standortabhängigen Diensten“ für zulässig.

Nutzer können Datenlöschung fordern

Verbraucherschützer raten dazu, dass Kunden bei ihren Mobilfunkanbietern Auskunft über alle gespeicherten persönlichen Daten verlangen. Ein Musterschreiben dafür hat der Bundesverband ins Internet gestellt (http://dpaq.de/gETrQ). Handynutzer, die ihre Daten schützen wollen, haben dafür durchaus Möglichkeiten: Wer in Deutschland verhindern will, dass seine Mobilfunkdaten länger als einen Monat gespeichert werden, der kann dies mit einem Schreiben an den jeweiligen Netzbetreiber geltend machen. In diesen Fällen müssen zumindest die Angaben über die Cell-ID jeweils direkt nach Rechnungserstellung gelöscht werden. Um den Missbrauch persönlicher Daten durch Apps zu verhindern, können Smartphone-Besitzer Ortungsfunktionen von Apps deaktivieren und nur dann zulassen, wenn sie in einer konkreten Situation zwingend erforderlich sind. In jedem Fall sollte regelmäßig mit einem Blick auf das Handy-Einstellungsmenü überprüft werden, welche Apps auf den GPS-Chip eines Smartphones zugreifen. Beim iPhone hilft dabei die Menüfunktion Ortungsdienste, bei Android-Handys lässt sich der Zugriff im Menübereich Standort und Sicherheit unterbinden. Die meisten Smartphone-Besitzer aber dürften diese Menübereiche wohl noch nie entdeckt haben…

Feb 11

HTML 5 hat großes Potenzial

Die Risiken der neuen Branche müssen zurzeit vor allem von den Entwicklern getragen werden. Sie leiden darunter, dass ihnen in der Regel ebenso die direkte Kundenbeziehung fehlt wie eine Möglichkeit, ihre Produkte in den virtuellen Store-Schaufenstern aktiv zu bewerben. Weil die meisten Apps darüber hinaus nur eine geringe Halbwertzeit aufweisen und nur wenige Spielräume bei der Preisgestaltung erlauben, sind die Entwickler dazu gezwungen, ständig neue Produkte auf den Markt zu bringen. Im vergangenen Jahr lag der durchschnittliche Umsatz mit einer Apple-App bei weniger als 9.000 Dollar. Für die Hersteller bedeutet dies, dass die Entwicklungskosten profitabler Apps im Durchschnitt die 5.000-Dollar-Grenze nicht überschreiten dürfen. Umso wichtiger dürfte es in Zukunft werden, weniger kostenintensiv zu produzierende Updates oder Ergänzungen für bereits etablierte Apps anzubieten.

Eine Öffnung des Marktes, welche die starren Grenzen zwischen Anbietern, Plattformen und Nutzern von Apps aufhebt, versprechen sich Experten derzeit durch zwei Entwicklungen: Einerseits bleibt die Welt der Apps längst nicht mehr nur auf die Mobilfunkwelt beschränkt, sondern hat schon die Sphäre der stationären Endgeräte und Smart-TV-Monitore erreicht. Andererseits könnte die neue Auszeichnungssprache HTML5 künftig dafür sorgen, dass Internetbrowser auch solche Funktionen übernehmen können, die zurzeit vielfach noch speziellen App-Programmierungen vorbehalten sind (siehe Artikel „Neue Perspektiven fürs digitale Publishing“ im Medienforum.Magazin 1/2012). Zu solchen Features zählen etwa GPS-basierte Local-based Services und Multimedia-Optionen, die bei herkömmlichen Browsermodellen auf (Flash-)Plug-ins angewiesen sind.

Nov 02

Der Handy Spion

Mancher, der glaubt, er gewinne durch kostenlose oder preiswerte Apps persönliche Freiräume, merkt gar nicht, dass er diesen Service mit einem Stück geopferter Privatsphäre bezahlt – oft sogar mit der Preisgabe von Angaben über Freunde und Verwandte, die davon gar nichts ahnen können. So ordnete die Stiftung Warentest unlängst bei einem Test von 63 Applikationen 37 Apps als bedenklich oder sogar als sehr kritisch ein. Zum Beispiel schicken Apps wie Clever tanken, Foodspotting, Yelp, WhatsApp und auch Social Networks wie Facebook persönliche Daten wie Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder sogar Passwörter automatisch an die Server des jeweiligen Anbieters. Dies erfolgt systematisch, und zwar nicht anonymisiert beziehungsweise unverschlüsselt. Häufig werden selbst Verwendungsstatistiken einzelner Apps oder die Gerätekennung von Smartphones ohne das Wissen der betroffenen Nutzer übertragen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat zehn Betreiber von App Stores – darunter Apples iTunes und Googles Play Store – abgemahnt, weil sie unter anderem personenbezogene Daten erfasst und verarbeitet haben sollen, ohne dass die Nutzer aktiv zugestimmt hätten. Der Verbraucherschützer bemängelten Klauseln, die Widerrufs- und Kündigungsrechte der Verbraucher einschränkten. Apple dürfe gar selbst entscheiden, ob Verbraucher bei Nichtleistung Ansprüche geltend machen können. Microsoft und Nokia behielten sich vor, den Zugriff zum Dienst nach eigenem Gutdünken zu beschränken, lenkten allerdings nach der Intervention der Verbraucherschützer ein und strichen entsprechende Klauseln. Gegen Google und Apple kämpft der Verband nun vor Gericht.

Auch wer mithilfe der App WhatsApp SMS-Textnachrichten vermeintlich kostenlos über das Internet verschicken will, zahlt mit seinen Daten und mit seiner Datensicherheit. Ein Test von heise Security zeigte nämlich, dass sich die Anwendung leicht von unbefugten Dritten kapern lässt, vor allem von iPhone-Nutzern in unverschlüsselten WLAN-Netzwerken. So können Fremde den Account leicht zum Senden und Empfangen von Nachrichten missbrauchen. „Ist der Account einmal geknackt, kann man ihn nicht mehr absichern. Der Schnüffler kann ihn fortan beliebig nutzen“, warnten die heise-Experten Mitte September.

Was von wem gesammelt und wie ausgewertet wird, erfahren die Anwender von Apps in der Regel nicht. Meist landen die Daten bei US-Unternehmen wie Localytics, Mobclix oder Flurry. Vorsicht ist immer dann angebracht, wenn die Installation einer App den Abgleich von Daten signalisiert. Meist geraten dabei persönliche Daten auf fremde Server. Stehen diese in den USA, spielen europäische Datenschutzregeln keine Rolle mehr. Gefährlich kann auch die Nutzung ungesicherter WLAN-Netze werden. Diese sind zwar preiswerter als Mobilfunktarife, allerdings können bei einer unverschlüsselten Übertragung in einem ungesicherten WLAN-Netzwerk Angreifer leicht mitlesen. Deshalb empfehlen Datenschützer, Apps nie im Bereich öffentlicher Hotspots einzusetzen.

Apr 02

Kartellamt prüft „Germany’s Gold“

„Germany’s Gold soll als zusätzliche Plattform Inhalte dauerhaft anbieten und über Werbung sowie kostenpflichtige Inhalte finanziert werden. Weitere Details wollen die Verantwortlichen noch nicht veröffentlichen. Schließlich müssen auch ARD und ZDF zunächst noch darauf hoffen, dass ihr Videoportal nicht vom Bundeskartellamt ausgebremst wird. Aus Sicht des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) ist das öffentlich-rechtlich initiierte Projekt aus medien-, kartell- und beihilferechtlicher Perspektive problematisch: Der VPRT warnt vor Kommerzialisierung und Quersubventionierung.

Die Mehrheit der Gesellschafteranteile an der neuen Online-Videothek wollen mit jeweils 33 Prozent ARD und ZDF über kommerziellen Tochterfirmen wie ZDF Enterprises, Global Screen und WDR Media Group halten. Mit 17 Prozent ist auch der frühere Kirch-Intimus Jan Mojto, Geschäftsführer und alleiniger Inhaber der TV-Produktionsgesellschaft EOS, mit dabei. Der Produzent verfügt über einen großen Teil von Kirchs legendären Filmbeständen. Die übrigen Gesellschafteranteile entfallen auf TV-Produzenten wie Brainpool, Ziegler Film, Schmidtz Katze, NdF und die NDR-Tochterfirma Studio Hamburg. Die Germany’s Gold GmbH wurde im April gegründet, hat bislang 17 Partner und will noch weitere gewinnen. Ob „Germany’s Gold“ von Berlin aus noch wie geplant Ende des Jahres mit dem neuen Video-on-Demand-Portal starten kann, ist derzeit unklar. Vorgesehen sind abrufbare Videodateien für Genres wie Film, Serie oder Dokumentation, aber auch Doku-Formate der Sparten Wissen, Ratgeber und Kinder.

Apr 02

Steigender App-Appetit

Nur vier Jahre nach der Einführung seines App Store verzeichnet allein Marktführer Apple pro Monat mehr als eine Milliarde Downloads. Weltweit wurden im vergangenen Jahr etwa 18 Milliarden Mal Apps heruntergeladen. Trotz des kleinen Anteils kostenpflichtiger Apps: Allein die vier großen App-Anbieterplattformen von Apple (App Store), Google (Android Market/ Google Play Store), Nokia (Ovi Store) und Research in Motion (Blackberry App World) konnten so gemeinsam einen Umsatz von etwa 3,8 Milliarden Dollar erzielen. Mit der Zahl der Besitzer internetfähiger mobiler Endgeräte steigt auch die Summe der genutzten mobilen Anwendungen. Experten gehen deshalb davon aus, dass sich das Volumen der heruntergeladenen Apps binnen drei Jahren verzehnfachen und der Umsatz sich mindestens verdoppeln könnte. Wie aber ist der neue Markt eigentlich strukturiert? Welche Rolle spielen unterschiedliche Akteure und wie unterscheidet sich die noch junge Branche von anderen Medienmärkten?

Bei der App-Ökonomie treffen zwei unterschiedliche Märkte aufeinander, die noch vor etwa einem Jahrzehnt kaum etwas miteinander zu tun hatten. Einerseits werden Content-Plattformen benötigt, die stark an die Geschäftsmodelle klassischer Medien erinnern, weil sie Erlöse sowohl auf dem Werbemarkt als auch durch den Vertrieb von Inhalten erzielen. Andererseits aber stammen die Hersteller der Apps weniger aus dem Bereich der Verlagswelt oder dem Rundfunksektor, sondern sind in der Regel Software-Hersteller. Die meisten Apps bieten zwar Content, benötigen aber kaum publizistische Inhalte, die von professionellen journalistischen Instanzen stammen. Dafür, dass sich der Markt noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet, spricht die Tatsache, dass viele mobile Applikationen einfach kostenlos angeboten werden, was weltweit im vergangenen Jahr beispielsweise auf mehr als ein Drittel aller Apple-Apps und fast zwei Drittel aller Android-Apps zutraf.